Tricolore-Gugelhupf
Tricolore-Gugelhupf
- 250 g weiche Butter
- 250 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 5 Eier
- 450 g Mehl
- 2 EL Kornelkirschen-Marmelade
- 2 EL Himbeerpulver oder Rote Bete Pulver (eventuell mischen, wenn beides vorhanden).
- 1 Handvoll Vogelmiere (Stellaria media)
- 2 EL Brennnesselkraut getrocknet und zerkleinert.
- 1 Päckchen Backpulver
- Ca. 100 ml Milch
Zucker, Vanillezucker, Eier, Butter und eine Prise Salz in einer Schüssel cremig aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und anschließend unter die Masse rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Den Teig anschließend in drei gleich große Portionen teilen.
Für die grüne Schicht die Vogelmiere mit etwas Milch pürieren und unter ein Drittel des Teigs rühren. Anschließend das getrocknete Brennnesselkraut untermischen, sodass der Teig eine natürliche grüne Farbe erhält.
Das zweite Drittel des Teigs mit der Kornelkirschen-Marmelade und dem roten Fruchtpulver vermengen.
Das letzte Drittel des Teigs bleibt naturbelassen.
Die drei Teigsorten abwechselnd in eine gefettete Gugelhupf-Backform geben. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 60 Minuten bei 160 °C backen.
Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, vollständig auskühlen lassen und anschließend vorsichtig auf einen Teller stürzen.
Guten Appetit!
Zucchini-Aufstrich mit Knoblauchsrauke
Zutaten
- Ca. 500 g Zucchini
- 150 g Nüsse, Kerne (Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne…)
- 2 Handvoll Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) – Grundblätter gepflückt vor dem Blütenaustrieb.
- 1 Zwiebel
- Bärlauch Salz
- Pfeffer
- Olivenöl
Zubereitung
- Zwiebel und Zucchini würfeln und in Olivenöl glasig dünsten.
- Kerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und anschließend abkühlen lassen und hacken.
- Zwiebel- und Zucchiniwürfel mit den Kernen pürieren.
- Knoblauchsrauke fein hacken und unterrühren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Birnencreme mit Japanischem Staudenknöterich und Tonkabohne
Birnencreme mit japanischem Staudenknöterich und Tonkabohne
Zutaten
- 4 weiche Birnen
- 60 g junge Triebe vom japanischen Staudenknöterich
- 150 g Quark
- 1 TL Flohsamenschalen
- 1 TL Zucker
- 100 g Schokolade
- ca. 10 cl Wasser
- ½ Tonkabohne, fein gerieben
Zubereitung
Die Birnen schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die jungen Knöterichtriebe waschen, fein schneiden und zusammen mit dem Zucker in einem kleinen Topf kurz weichkochen.
Anschließend die Knöterichtriebe zusammen mit den Birnen in einem Mixer fein pürieren. Das Fruchtpüree mit dem Quark und den Flohsamenschalen verrühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
Die Schokolade mit etwa 2–3 EL Sahne im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Die fein geriebene Tonkabohne unter die geschmolzene Schokolade rühren.
Zum Servieren etwas geschmolzene Schokolade und Birnencreme abwechselnd in Gläser füllen und nach Belieben dekorieren.
Brennnessel-Quiche
Brennnessel-Quiche
Für eine Quicheform mit 28 - 30 cm Durchmesser.
Für den Teig
- 220 g Mehl
- 125 g Butter
- 1 Ei
- 2 EL kaltes Wasser
- 1 Prise Salz
- 1 oder 2 EL Brennnesselsamen oder Brennnesselpulver
Für die Füllung
- 4 Handvoll Brennnesseln
- 4 Eier
- 400 g Sahne
- 100 g Feta-Käse in Würfel schneiden
- 50 g Schinkenwürfel
Backzeit ca. 40 Minuten
Brennnesselseife
Zutaten für eine Seife
- 100 g Glycerin Seife transparent
- 2 EL Bienenwachs (bildet einen leichten Schutzfilm auf der Haut).
- 5 g Olivenöl (regeneriert den natürlichen Schutzfilm und Fettmantel der Haut).
- 5 g Mandelöl (macht die Haut geschmeidig und elastisch) oder Ölauszug mit Gänseblümchen (wirkt beruhigend und entzündungshemmend).
- 5 g Kokosöl (mildert Fältchen und hilft bei Schuppenflechte).
- 5 g Sheabutter (gegen trockene Haut)
- 5 g grüne Tonerde (versorgt die Haut mit wertvollen Mineralien, macht sie geschmeidig und wirkt der Hautalterung entgegen).
- 5 g Brennnesselpulver (durchblutungsfördernd)
- 10 Tropfen Bergamottöl (wirkt belebend) oder Lavendelöl (wirkt beruhigend).
Seife in kleine Stücke schneiden und in einem Topf oder hitzefestem Becherglas bei milder Hitze zum Schmelzen bringen. Sheabutter, Kokosöl und Bienenwachs dazu geben und schmelzen lassen. Restliche Öle, Tonerde und Brennnesselpulver mit der geschmolzenen Seifenmasse gut vermischen und zum Schluss das ätherische Öl einrühren.
In eine Silikonform gießen und 4 Stunden härten lassen.
Wiesensalbei (Salvia pratensis)
Frittierte Wiesensalbei-Blätter
Zutaten: 2 EL Mehl, 1 Ei, eine Handvoll Wiesensalbei-Blätter, etwas Milch zum Verdünnen, Salz, Pfeffer, neutrales Pflanzenöl zum Frittieren.
Mehl, Ei, Milch, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig verrühren. Die Blätter portionsweise durch den Teig ziehen und jeweils im heißen Öl 3-4 Minuten goldbraun frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und servieren.
Zahnpulver | Zahnpasta
Zutaten
- 1 EL getrocknete Pappelknospen
- 1 EL getrocknete Minzblätter
- 1 EL getrocknete Salbeiblätter
- 1 EL sehr feine Heilerde
- 1 EL Birkenzucker (Xylit)
Zubereitung und Anwendung
Alle Zutaten in einem Mixer oder Mörser fein zermahlen, bis ein möglichst feines und gleichmäßiges Pulver entsteht.
Zur Anwendung kann ein Teelöffel des Pulvers direkt auf die Zahnbürste gegeben werden. Alternativ lässt sich das Pulver zuvor mit etwas Wasser zu einer streichfähigen Paste verrühren, die anschließend wie eine Zahnpasta verwendet wird.
Wildkräuter-Omelett mit Acker-Schachtelhalm
Wildkräuter-Omelett mit Acker-Schachtelhalm
Zutaten
- 1 Handvoll Wildkräuter, z. B. Wiesen-Labkraut, Wiesen-Sauerampfer, Spitzwegerich, Wiesen-Bärenklau, Löwenzahn, Gundermann, Ruprechtskraut oder Giersch
- 6 Sporentriebe vom Acker-Schachtelhalm
- 1 Zwiebel
- 1–2 weich gekochte Kartoffeln
- 4 Eier
- Salz und Pfeffer
- Butter oder Öl zum Braten
Zubereitung
Die Zwiebel schälen, fein schneiden und in einer Pfanne mit etwas Butter oder Öl glasig anbraten. Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben, sodass sie leicht anrösten.
Die Eier in einer Schüssel verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gewaschenen und fein geschnittenen Wildkräuter unter die Eiermasse mischen.
Die Mischung in die Pfanne zu den Zwiebeln und Kartoffeln gießen. Die klein geschnittenen Sporentriebe des Acker-Schachtelhalms gleichmäßig darüber verteilen. Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und das Omelett bei mittlerer Hitze stocken lassen.
Sollte die Oberfläche noch zu flüssig sein, das Omelett mit Hilfe eines Tellers wenden und kurz von der anderen Seite fertig garen.
Saftiger Maiwipferl-Schokokuchen
Zutaten
- 100 g Zucker
- 3 EL Fichtenspitzen-Sirup (optional)
- 4 Eier
- 300 g schwarze Schokolade
- 100 g dunkle Kuchenglasur
- 200 g Sahne
- 220 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- Zwei Handvoll Maiwipferl (junge Triebe von Fichten)
⚠️ Achtung: Maiwipferl nicht mit der giftigen Eibe verwechseln!
Zum Sammeln eignen sich besonders Fichtenhecken, die regelmäßig geschnitten werden. So können die jungen Triebe geerntet werden, ohne den Baum zu beschädigen.
Zubereitung
Zucker, Fichtenspitzen-Sirup und die Schokolade mit etwas Wasser in einem Topf langsam erhitzen, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Den Topf anschließend vom Herd nehmen und die Sahne unterrühren.
Die Schokoladenmasse etwas abkühlen lassen und danach die Eier unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver hinzufügen und alles zu einem glatten Teig vermengen.
Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kuchenform geben und den Kuchen bei 180 °C etwa 50 Minuten backen.
Für die Glasur die dunkle Kuchenglasur schmelzen und gleichmäßig über den abgekühlten Kuchen gießen. Mit frischen Maiwipferln dekorieren und die Glasur fest werden lassen.
Korsischer Flan mit Kastanienmehl
Zutaten
200 g Zucker
4 Eier
1 Liter Milch
125 g Kastanienmehl
1 Vanilleschote
Zubereitung
Drei Viertel der Milch in einen Topf geben, die aufgeschlitzte Vanilleschote hinzufügen und die Milch zum Kochen bringen.
Das Mehl in der restlichen kalten Milch glattrühren, sodass keine Klümpchen entstehen.
In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen.
Die heiße Vanillemilch durch ein Sieb zur Milch-Mehl-Mischung gießen und alles gut verrühren. Die Mischung anschließend bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten unter ständigem Rühren erwärmen, bis sie leicht eindickt.
Nun die Eier-Zucker-Mischung unterrühren und alles sorgfältig vermengen.
Die Masse in eine Form oder Schüssel füllen und im Wasserbad etwa 40 Minuten bei 200 °C im Ofen backen.
Der Flan ist fertig, wenn die Oberfläche eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat.
Der Flan muss erst richtig abkühlen, bevor er gegessen wird, damit er seine typische stichfeste Konsistenz bekommt.
Walnuss-Aperitif
Zutaten
- 1 Handvoll Walnussblätter
- 1 Liter Rotwein
- 1 Vanilleschote
- 1 Zimtstange
- 1 Glas Obstbrand
- 250 g Zucker
Zubereitung
Die Walnussblätter mit einer Schere klein schneiden oder grob mit den Händen zerteilen.
Anschließend alle Zutaten in ein großes, gut verschließbares Gefäß geben und miteinander vermischen. Den Behälter luftdicht verschließen und die Mischung etwa 15 Tage ziehen lassen, damit sich die Aromen der Zutaten gut entfalten können.
Nach dieser Zeit den Ansatz durch ein feines Sieb oder ein Tuch abseihen und in saubere Flaschen füllen.
Damit sich der Geschmack optimal entwickelt, sollte der Walnuss-Aperitif idealerweise noch etwa sechs Monate reifen, bevor er serviert wird.
Rezept für saftige Orangetten
Saftige Orangetten
Zutaten
- 4 Bio-Orangen
- 300 g dunkle Backschokolade (70 %)
- 250 g Zucker
- 250 ml Wasser
Zubereitung
Die Bio-Orangen gründlich waschen und abspülen. Die Schalen vierteln und vorsichtig vom Fruchtfleisch lösen.
Die Schalen in einem großen Topf mit Wasser etwa 5 Minuten kochen lassen. Anschließend das Wasser abgießen und den Vorgang ein zweites Mal wiederholen, um die Bitterstoffe zu reduzieren. Danach die Schalen abgießen und abkühlen lassen.
Sobald sie etwas abgekühlt sind, die Orangenschalen in feine Streifen schneiden.
Nun den Sirup vorbereiten: 250 ml Wasser und 250 g Zucker in einem Topf vermischen und zum Kochen bringen. Die Orangenschalen hinzufügen und bei sehr niedriger Hitze etwa 30 Minuten sanft ziehen lassen, statt sie nur kurz zu kochen. So können sie sich besser mit Sirup vollsaugen und bleiben später besonders saftig. Die Schalen anschließend im Sirup vollständig abkühlen lassen.
Danach die Orangenschalen aus dem Sirup nehmen und auf ein Gitter legen. Dort mehrere Stunden, am besten über Nacht, trocknen lassen, bis sie außen nicht mehr klebrig sind.
Die Schokolade in einer Schüssel über einem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen. Anschließend etwa 5 Minuten stehen lassen, damit sie etwas eindickt.
Die vollständig getrockneten Orangenschalen in die geschmolzene Schokolade tauchen, kurz abtropfen lassen und auf Backpapier legen. Anschließend im Kühlschrank oder bei kühler Raumtemperatur fest werden lassen, bis die Orangetten vollständig ausgehärtet sind.
Integrieren Sie die gesammelten Wildkräuter in Ihre Gerichte und lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Hier finden Sie ein paar Inspirationen, wie Sie die Wildkräuter in der Küche verarbeiten können.